Mit seiner Oberfläche von 31.666 Hektar ist dieses Teilgebiet das zweitgrößte der UNESCO-Dolomiten. Das Gebiet ist sowohl vom landschaftlichen als auch vom geologischen Standpunkt aus sehr abwechslungsreich. Es erstreckt sich über die Provinzen Belluno und Trient und wird im Südosten vom Piavetal, im Westen vom Cismontal, im Norden vom Travignolotal, dem Biois-Tal und dem Agordinotal sowie im Nordosten vom Zoldanatal eingegrenzt.

Von Süden aus trifft man erst auf die Feltriner Dolomiten, deren höchster Berg der Monte Pavione (2.335 m) ist, und sodann auf die Berggruppe des Cimonega-Erera Brendol. Weiter nordwärts befinden sich erst die Monti del Sole mit dem Piz de Mezzodì (2.240 m) und dann die Schiara- (2.565 m) und die Talvenagruppe (2.542 m) mit jener wunderbaren Felsnadel, die als Gusela del Vescovà (Nadel des Bischofs) bekannt ist.

Auf den Monte Pizzocco folgen die Civetta- (3.220 m) und die Moiazza-Gruppe mit den Felstürmen Moiazza-Süd (2.878 m) und Moiazza-Nord (2.865 m) und danach die Palagruppe, auch Pale di San Martino genannt, mit ihren mächtigen Gipfeln, dem Monte Mulaz (2.906 m), der Cima Bureloni (3.130 m), dem Cimon della Pala (3.184m), der Pala di San Martino (2.982 m), der Fradusta (2.939 m), der Vezzana (3.192 m) und dem Sass Maor (2.814 m).

Am weitesten östlich die Pale di San Lucano mit dem Monte Agner (2.872 m) und der Cima Burel (2.281 m).

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Internetadresse www.dolomitiunesco.info